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Die
Römervilla von Augusta Raurica
Ja, so
könnte man es heute auch noch aushalten! Vorausgesetzt, man hat den
Bauplatz und kann ihn auch bezahlen. Aber für die reichen Römer war das ja
kein Problem. Nachdem sie das Land erobert hatten, konnten sie sich
schließlich die schönsten Villen im fernen Germanien bauen. Und die
Germanen haben vielleicht auch schon damals ganz neidisch auf diese
Steinvillen geschaut und das Wort "Villa" als Fremdwort in
ihre Sprache übernommen. Ach, übrigens auch Wörter wie
"Fenster" (fenestra), "Pforte" (porta),
"Ziegel" (tegula), "Dach" (tectum),
"Mauer" (murus)...
Da die Römer aus dem sonnigen Süden kamen, konnten sie natürlich
auch nicht auf ihre langen Säulengänge verzichten, die, vor allem im
August, so schön Schatten spenden. Apropos "August": Die
Stadt "Augusta Raurica" ist tatsächlich wie der
"August" nach dem römischen Kaiser Augustus benannt, unter
dem sie gegründet wurde!
Und wie sieht es im Haus aus? Geh einfach hinein - klopfe an der
Haustür oder folge mir...
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